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Kinesiologie bei Kindern: Sanfte Übungen für Konzentration & Balance

Ein Stuhl, der wackelt, ein Blick, der abschweift, und Aufgaben, die zur unüberwindbaren Hürde werden – kennen Sie diese Situationen aus dem Kita-Alltag? Wenn kleine Entdecker Schwierigkeiten haben, zur Ruhe zu kommen, sich zu konzentrieren oder beim Lernen blockiert wirken, wünschen sich Eltern und pädagogische Fachkräfte oft eine liebevolle und wirksame Unterstützung. Genau hier setzt die Kinesiologie bei Kindern an. Als sanfte, ganzheitliche Methode nutzt sie die Verbindung von Bewegung und Gehirn, um auf spielerische Weise Stress abzubauen und Körper und Geist wieder in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen.

Entdecken Sie mit uns eine Schatzkiste voller einfacher Übungen, die sich mühelos in den Alltag integrieren lassen – ob im Morgenkreis, vor den Hausaufgaben oder als kleine Pause zwischendurch. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit gezielten Bewegungen Lernblockaden lösen, die Konzentration fördern und die innere Balance Ihres Kindes nachhaltig stärken. Freuen Sie sich darauf, Ihrem Kind ein wertvolles Werkzeug an die Hand zu geben, um mit mehr Freude, Ruhe und Selbstvertrauen die kleinen und großen Abenteuer des Lebens zu meistern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Verstehen Sie, wie Kinesiologie als ganzheitliche Methode Körper und Geist verbindet, um Stress abzubauen und Lernblockaden sanft zu lösen.
  • Entdecken Sie 7 einfache Übungen, die Sie ohne Vorbereitung sofort in den Kita-Alltag integrieren können, um Konzentration und innere Balance zu fördern.
  • Erfahren Sie, wie Sie Kinesiologie bei Kindern spielerisch und ohne Druck in den Tagesablauf einbinden, sodass die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt steht.
  • Erkennen Sie, wie eine durchdachte Raumgestaltung die Prinzipien der Balance und Koordination aufgreift und die Selbstregulation der Kinder nachhaltig unterstützt.

Was ist Kinesiologie? Die Lehre der Bewegung einfach erklärt

Stellen Sie sich vor, der Körper Ihres Kindes könnte Ihnen genau zeigen, wo der Schuh drückt – sei es bei Lernschwierigkeiten, Ängsten oder innerer Unruhe. Genau hier setzt die Kinesiologie an. Doch was ist Kinesiologie? Im Kern ist sie eine ganzheitliche Methode zur Stressreduktion, die davon ausgeht, dass Körper, Geist und Seele eine untrennbare Einheit bilden. Die „Lehre der Bewegung“ nutzt diese Verbindung, um Blockaden aufzuspüren und zu lösen.

Stress, ob durch schulischen Druck, neue Lebenssituationen oder emotionale Herausforderungen, kann sich im Körper festsetzen und das Energiesystem unserer kleinen Entdecker aus dem Gleichgewicht bringen. Dies äußert sich oft in Konzentrationsproblemen, Lernblockaden oder Verhaltensauffälligkeiten. Die Kinesiologie bei Kindern ist dabei keine medizinische Therapie, sondern eine sanfte und wertvolle Unterstützung, die dem Kind hilft, seine Selbstregulationskräfte zu aktivieren und wieder in seine Mitte zu finden.

Der Muskeltest als Werkzeug

Das Herzstück der Kinesiologie ist der sanfte Muskeltest. Er funktioniert wie ein körpereigenes Biofeedback-System: Der Körper „antwortet“ auf bestimmte Reize oder Fragen mit einer spürbaren Veränderung der Muskelspannung. Bei Kindern wird dieser Test stets spielerisch und völlig ohne Druck durchgeführt, oft über einen Armmuskel. Es geht nicht darum, Kraft zu messen, sondern darum, feinste energetische Reaktionen wahrzunehmen. So lassen sich Stressoren und Blockaden aufspüren, ohne dass das Kind diese immer in Worte fassen muss. Der Fokus liegt klar auf dem Erkennen von Ungleichgewichten, nicht auf dem Stellen von Diagnosen.

Hauptziele bei Kindern: Balance und Lernfreude

Das übergeordnete Ziel der Kinesiologie bei Kindern ist es, die innere Balance wiederherzustellen und die natürliche Lernfreude zu wecken. Indem Blockaden gelöst werden, können Kinder ihr volles Potenzial leichter entfalten. Zu den wichtigsten Zielen gehören:

  • Aktivierung beider Gehirnhälften: Durch gezielte Übungen wird die Zusammenarbeit der linken und rechten Gehirnhälfte gefördert, was die Grundlage für vernetztes Denken und leichteres Lernen schafft.
  • Abbau von emotionalem Stress: Ängste, wie Prüfungs- oder Trennungsangst, können sanft gelöst und das Selbstvertrauen gestärkt werden.
  • Steigerung der Konzentration: Wenn innere Stressfaktoren abgebaut sind, fällt es Kindern leichter, sich zu konzentrieren und Informationen aufzunehmen.
  • Förderung der Körperwahrnehmung: Die Methode unterstützt Kinder dabei, ein besseres Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln und ihre Koordination zu verbessern.

Anwendungsbereiche: Wann Kinesiologie Kindern helfen kann

Der Alltag in Kita und Grundschule steckt voller kleiner und großer Herausforderungen. Manchmal fühlen sich Kinder überfordert, unkonzentriert oder emotional aus dem Gleichgewicht gebracht. Genau hier setzt die Kinesiologie bei Kindern an: Sie ist kein Ersatz für eine medizinische oder therapeutische Behandlung, sondern eine wunderbare, begleitende Methode, um das Wohlbefinden zu steigern und die persönliche Entwicklung zu unterstützen. Sie hilft dabei, die Ursachen für Blockaden aufzuspüren und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Kinesiologie kann auch präventiv wirken, indem sie die Resilienz und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten von Anfang an stärkt.

Bei Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten

Wenn kleine Entdecker Schwierigkeiten haben, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren oder Lerninhalte zu behalten, können energetische Blockaden eine Rolle spielen. Kinesiologische Übungen fördern die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften, was eine wesentliche Voraussetzung für entspanntes Lernen ist. So kann sie gezielt unterstützen:

  • Bei Anzeichen einer Lese-, Schreib- oder Rechenschwäche.
  • Wenn Kinder leicht ablenkbar sind, oft „wegträumen“ oder innerlich abschalten.
  • Zur Verbesserung der Merkfähigkeit und der Aufnahmefähigkeit, besonders vor dem Schuleintritt.

Zum Abbau von Ängsten und emotionalem Stress

Gefühle wie Angst, Wut oder Unsicherheit gehören zum Aufwachsen dazu. Manchmal werden sie jedoch so übermächtig, dass sie den Alltag belasten. Die sanften Methoden der Kinesiologie bei Kindern helfen, emotionale Spannungen zu lösen und die innere Balance wiederzufinden. Sie ist ein wertvoller Begleiter in Situationen wie:

  • Prüfungsangst in der Schule, Trennungsängsten in der Kita oder bei sozialen Unsicherheiten in der Gruppe.
  • Starken Wutausbrüchen, unerklärlicher Traurigkeit oder extremer Schüchternheit.
  • Zur Stärkung des Selbstbewusstseins und des Mutes, neue Herausforderungen anzunehmen.

Zur Förderung der Grob- und Feinmotorik

Eine gute Körperkoordination ist die Basis für viele Entwicklungsschritte – vom Klettern auf dem Spielplatz bis zum Schreiben des eigenen Namens. Kinesiologie kann die Verbindung zwischen Gehirn und Muskulatur verbessern und so die motorischen Fähigkeiten auf spielerische Weise fördern. Sie bietet Unterstützung:

  • Bei der Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination und Körperwahrnehmung.
  • Wenn die Händigkeit (Rechts- oder Linkshänder) noch nicht klar ausgeprägt ist.
  • Für eine entspannte und verkrampfungsfreie Stifthaltung beim Malen und Schreibenlernen.
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7 einfache Kinesiologie-Übungen für den Kita-Alltag

Das Schöne an der Kinesiologie ist ihre Einfachheit. Die folgenden Übungen lassen sich ohne jede Vorbereitung direkt in den Kita-Alltag integrieren – sei es als kleiner Energiekick im Morgenkreis, als beruhigender Übergang zur Mittagsruhe oder einfach zwischendurch, wenn die Konzentration nachlässt. Mit fantasievollen Namen werden die Bewegungen für die kleinen Entdecker zum spannenden Spiel und machen die Kinesiologie bei Kindern zu einem fröhlichen Erlebnis.

Übungen zur Überkreuzung der Mittellinie

Unser Gehirn besteht aus zwei Hälften, die für komplexe Aufgaben wie Malen, Schneiden oder späteres Schreiben eng zusammenarbeiten müssen. Bewegungen, die die unsichtbare Mittellinie des Körpers kreuzen, stärken die neuronale „Brücke“ zwischen den beiden Gehirnhälften und sind daher pädagogisch besonders wertvoll.

  • Der unendliche Maler (Die liegende Acht): Das Kind streckt einen Arm auf Schulterhöhe nach vorne und malt mit dem Zeigefinger eine große, liegende Acht in die Luft. Wichtig ist, dass die Augen der Bewegung der Hand folgen. Nach einigen Wiederholungen wird der Arm gewechselt. Diese Übung fördert die Auge-Hand-Koordination und die Gehirnintegration.
  • Der Roboter-Tanz (Überkreuzbewegungen): Im Stehen wird abwechselnd das rechte Knie angehoben und mit dem linken Ellbogen berührt, danach das linke Knie mit dem rechten Ellbogen. Zu Musik wird daraus ein lustiger Tanz, der spielerisch die Koordination und Balance verbessert.

Energie- und Konzentrationsübungen

Manchmal ist die Luft einfach raus. Diese kleinen „Wachmacher“ sind ideal, um müde Geister wieder zu wecken und die Aufmerksamkeit der Kinder sanft zurückzuholen. Sie wirken wie ein Reset-Knopf für das Gehirn.

  • Die Superhelden-Knöpfe (Die „Gehirnknöpfe“): Eine Hand ruht auf dem Bauchnabel. Mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand massiert das Kind sanft die kleinen Vertiefungen direkt unter dem Schlüsselbein. Dies regt die Blutzufuhr zum Gehirn an und hilft, wieder klar und aufmerksam zu sein.
  • Die Lauscher-Massage (Ohren aufwecken): Die Ohrmuscheln werden mit Daumen und Zeigefinger von oben nach unten sanft massiert und ausgestrichen. Da sich am Ohr zahlreiche Akupressurpunkte befinden, wirkt diese Übung energetisierend und verbessert die auditive Wahrnehmung – Zuhören fällt leichter.

Übungen zur Entspannung und zum Stressabbau

Ein aufregender Kita-Tag kann auch zu Überforderung oder innerer Unruhe führen. Die sanften Methoden der Kinesiologie bei Kindern helfen, das Nervensystem zu beruhigen, Stress abzubauen und wieder ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

  • Die Denkmütze: Hierbei werden die Ränder der Ohrmuscheln sanft nach hinten und oben „ausgerollt“. Diese beruhigende Geste hilft, sich zu zentrieren und ist besonders hilfreich bei Aufregung oder vor einer Stillarbeitsphase.
  • Die Zauberhände (Stirn-Hinterkopf-Halten): Legen Sie eine Hand sanft auf die Stirn des Kindes und die andere an seinen Hinterkopf. Halten Sie diese Position ohne Druck für ein bis zwei Minuten. Diese haltgebende Berührung löst emotionale Anspannung und schenkt Geborgenheit.
  • Der starke Baum: Das Kind steht fest mit beiden Füßen auf dem Boden und stellt sich vor, wie Wurzeln tief in die Erde wachsen. Das fördert die Erdung und gibt Stabilität, besonders nach wildem Toben.

Kinesiologie spielerisch in den Alltag integrieren: Tipps für ErzieherInnen

Die größte Stärke der Kinesiologie bei Kindern liegt in ihrer Einfachheit und Flexibilität. Es geht nicht darum, ein starres „Programm“ abzuarbeiten, sondern darum, kleine, wohltuende Impulse ganz natürlich in den Kita-Alltag einfließen zu lassen. Sehen Sie die Übungen als ein wertvolles Werkzeug, das Sie jederzeit zur Hand haben, um die Kinder in ihrem emotionalen und kognitiven Wohlbefinden zu unterstützen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in Ihrer eigenen positiven Haltung und der Freude am gemeinsamen Ausprobieren.

Der Fokus liegt stets auf Spaß und Freiwilligkeit. Kinesiologische Übungen sollten niemals als Zwang empfunden werden, sondern als ein spielerisches Angebot, das die Kinder in ihrer Entwicklung fördert und ihnen hilft, sich selbst besser zu spüren. Wenn ein Kind nicht mitmachen möchte, ist das vollkommen in Ordnung. Oft genügt schon das Zusehen, um einen positiven Effekt zu erzielen.

Als festes Ritual im Morgenkreis

Ein gemeinsamer Start in den Tag schafft Verbundenheit und Orientierung. Integrieren Sie eine kurze kinesiologische Übung als festes Ritual in Ihren Morgenkreis, um die „kleinen Entdecker“ wach und aufnahmebereit zu machen.

  • Die Gehirnknöpfe: Eine Hand auf den Bauch legen, mit der anderen sanft die Punkte unter dem Schlüsselbein massieren. Das weckt die Sinne und fördert den Energiefluss.
  • Die liegende Acht: Gemeinsam mit den Armen eine große, liegende Acht in die Luft malen. Diese Bewegung überkreuzt die Körpermitte und verbindet beide Gehirnhälften.

Dieses kleine Ritual dauert nur ein bis zwei Minuten, fördert aber nachhaltig die Konzentration für den Tag und stärkt das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.

Als „Bewegungspause“ zwischendurch

Nach einer Phase des stillen Sitzens, wie beim Vorlesen oder Puzzeln, sehnt sich der Körper nach Bewegung und das Gehirn nach einer kurzen Pause. Eine aktivierende Bewegungspause wirkt hier Wunder, um die Konzentration neu zu justieren. Überkreuzbewegungen, bei denen abwechselnd die linke Hand das rechte Knie berührt und umgekehrt, sind ideal, um beide Gehirnhälften zu verbinden und neue Energie zu tanken. Diese Übung kann im Stehen oder sogar im Marschieren durch den Raum gemacht werden und bringt sofort wieder Schwung und gute Laune in die Gruppe.

Zur Vorbereitung auf konzentrierte Aufgaben

Steht eine Aufgabe an, die besondere Aufmerksamkeit erfordert, wie Malen, Basteln oder erste Vorschulübungen? Auch hier kann die Kinesiologie gezielt unterstützen, um den Fokus zu bündeln. Die liegende Acht ist dafür ein fantastisches Werkzeug. Lassen Sie die Kinder die Form auf ein großes Blatt Papier malen, vielleicht sogar mit Fingerfarben oder dicken Wachsmalstiften. Diese fließende Bewegung beruhigt, zentriert und bereitet die Hand-Auge-Koordination optimal auf feinmotorische Herausforderungen vor. Entdecken Sie unsere Materialien zur Förderung der Feinmotorik, um diese wichtigen Fähigkeiten mit dem passenden Zubehör spielerisch zu unterstützen.

Die Rolle der Umgebung: Wie Materialien die Entwicklung unterstützen

Die Umgebung eines Kindes ist weit mehr als nur ein Raum – sie ist ein aktiver Partner im Entwicklungsprozess und ein Spiegel seiner inneren Welt. Die Grundprinzipien der Kinesiologie bei Kindern, wie das Streben nach Balance, Koordination und emotionalem Ausgleich, lassen sich wunderbar in der Gestaltung von Spiel- und Lernwelten widerspiegeln. Eine durchdachte Umgebung, die die Sinne anregt und zu vielfältiger Bewegung einlädt, fördert nicht nur die Selbstregulation, sondern schafft auch die Basis für eine gesunde Gehirnentwicklung. Denn wenn Kinder ihren Körper spüren und ihre motorischen Fähigkeiten erproben, werden kognitive Verknüpfungen gestärkt und Lernblockaden auf natürliche Weise gelöst.

Bewegungslandschaften für Gleichgewicht und Koordination

Abenteuer, die stark machen: Klettergerüste, Balancierbalken, Schaukeln und Wippen sind weit mehr als nur Spielgeräte – sie sind essenzielle Werkzeuge, um den Gleichgewichtssinn (vestibuläre Wahrnehmung) und die Koordination zu schulen. Sie fordern die kleinen Entdecker spielerisch heraus, ihre Mittellinie zu überkreuzen, was für die Vernetzung beider Gehirnhälften und somit für komplexe Lernprozesse unerlässlich ist. Jede gemeisterte Herausforderung stärkt dabei nicht nur die Körperwahrnehmung und das Raum-Lage-Verständnis, sondern auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gestalten Sie inspirierende und sichere Bewegungsräume mit unseren hochwertigen Spielplatzgeräten.

Materialien zur Förderung der Feinmotorik

Kleine Hände, große Wirkung: Materialien wie Steckspiele, Fädelperlen, Knetmasse oder auch der Umgang mit Schere und Stift sind wahre Schätze für die Entwicklung der Feinmotorik. Sie kräftigen gezielt die Hand- und Fingermuskulatur und schulen die Auge-Hand-Koordination – eine entscheidende Voraussetzung für das spätere Schreibenlernen. Gleichzeitig erfordern diese ruhigen, fokussierten Tätigkeiten eine hohe Konzentration. Sie helfen Kindern dabei, sich zu zentrieren, zur Ruhe zu kommen und ihre innere Mitte zu finden, was gerade bei Unruhe oder Lernstress ausgleichend wirkt.

Rückzugsorte zur emotionalen Regulation

In der Ruhe liegt die Kraft: Nach Phasen aktiver Bewegung und sozialer Interaktion ist ein Ausgleich entscheidend. Eine gemütliche Kuschelecke, eine selbstgebaute Höhle oder ein Tipi bieten Kindern einen sicheren Hafen, um Reize zu verarbeiten und emotionalen Stress abzubauen. An diesen Orten können sie sich zurückziehen, sich selbst spüren und wieder ins Gleichgewicht finden. Solche Rückzugsorte unterstützen direkt eines der zentralen Ziele der Kinesiologie bei Kindern: emotionale Balance zu fördern und Kindern Werkzeuge zur Selbstregulation an die Hand zu geben, um Stress selbstständig abzubauen.

Kleine Übungen, große Wirkung: Ein Fazit für den Kita-Alltag

Wie wir gesehen haben, ist die Kinesiologie eine wunderbare, sanfte Methode, um Kinder in ihrer Entwicklung ganzheitlich zu unterstützen. Schon mit kleinen, spielerischen Übungen, die sich mühelos in den Kita-Alltag integrieren lassen, können Sie die Konzentration, das Gleichgewicht und das emotionale Wohlbefinden der kleinen Entdecker nachhaltig fördern. Die Kinesiologie bei Kindern ist somit mehr als nur eine Technik – sie ist ein wertvoller Impuls für einen harmonischen und lernfreudigen Alltag.

Eine anregende Umgebung ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Wir bei Kigata wissen, wie wichtig die richtigen Materialien sind, um Bewegung und Lernen zu verbinden. Unsere Produkte werden von Pädagogen für Pädagogen entwickelt und bieten stets geprüfte Qualität und Sicherheit für die Kinder. Sie schaffen den idealen Rahmen, um die positiven Effekte der Übungen zu verstärken und die motorischen Fähigkeiten spielerisch zu entfalten.

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Gestalten Sie eine Welt, in der jedes Kind sein volles Potenzial mit Freude entfalten kann.

Häufig gestellte Fragen zur Kinesiologie bei Kindern

Ab welchem Alter ist Kinesiologie für Kinder geeignet?

Grundsätzlich kann die sanfte Kinesiologie bei Kindern bereits im Säuglingsalter angewendet werden, hier arbeitet der Kinesiologe oft über die Eltern. Aktive, spielerische Übungen, wie wir sie im Artikel vorstellen, eignen sich wunderbar für kleine Entdecker ab dem Kindergartenalter, also etwa ab drei Jahren. Wichtig ist nicht das Alter, sondern die individuelle Bereitschaft des Kindes. Die Methode wird stets liebevoll und ohne Druck an die Entwicklungsstufe des Kindes angepasst, um sein Wohlbefinden zu fördern.

Ist die Wirksamkeit von Kinesiologie wissenschaftlich bewiesen?

Die Kinesiologie ist eine Methode aus dem Bereich der Komplementärmedizin. Ihre Wirksamkeit ist nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin nicht wissenschaftlich belegt und sie wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht anerkannt. Dennoch berichten viele Eltern, Pädagogen und Anwender von positiven Erfahrungen, insbesondere bei Lernschwierigkeiten, Stress und emotionalen Blockaden. Sie kann als wertvolle Unterstützung gesehen werden, die schulmedizinische Behandlungen jedoch nicht ersetzt, sondern ergänzen kann.

Wie finde ich einen qualifizierten Kinesiologen für Kinder?

Einen guten Kinesiologen erkennen Sie an einer fundierten Ausbildung und idealerweise einer Spezialisierung auf die Arbeit mit Kindern. Suchen Sie nach Mitgliedern in Berufsverbänden wie der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie (DGAK). Ein erstes Gespräch sollte Ihnen ein Gefühl von Vertrauen und Kompetenz vermitteln. Fragen Sie gezielt nach Erfahrungen im Bereich der Kinesiologie und achten Sie darauf, ob die Chemie zwischen Ihrem Kind, Ihnen und dem Praktizierenden stimmt.

Kann man als Laie bei den Übungen etwas falsch machen?

Nein, bei den einfachen, im Artikel vorgestellten Übungen können Sie nichts falsch machen. Es handelt sich um spielerische Bewegungsabläufe wie die Überkreuzbewegung, die darauf abzielen, die Gehirnhälften zu verbinden und Energie fließen zu lassen. Sehen Sie es als ein gemeinsames Spiel. Wichtig ist, auf die Signale Ihres Kindes zu achten und ohne Leistungsdruck zu agieren. Bei komplexeren oder tiefgreifenden Blockaden ist jedoch stets die Begleitung durch einen ausgebildeten Kinesiologen ratsam.

Wie oft und wie lange sollten die Übungen durchgeführt werden?

Kontinuität ist wichtiger als die Dauer. Integrieren Sie die Übungen am besten als kurzes, positives Ritual in den Alltag – vielleicht für 5 bis 10 Minuten am Morgen vor der Kita oder Schule, oder als kleine Pause bei den Hausaufgaben. Eine tägliche Durchführung ist ideal, aber auch 3-4 Mal pro Woche kann bereits helfen, die Lern- und Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes spürbar zu unterstützen. Beobachten Sie Ihr Kind und passen Sie die Häufigkeit flexibel an seine Bedürfnisse an.

Mein Kind möchte eine Übung nicht machen. Soll ich es dazu zwingen?

Auf keinen Fall. Zwang erzeugt Widerstand und Stress – genau das, was die Kinesiologie auflösen möchte. Wenn Ihr Kind eine Übung verweigert, hat das oft einen Grund. Versuchen Sie, die Übung spielerisch zu verpacken, machen Sie die Bewegung selbst vor oder bieten Sie eine Alternative an. Vielleicht ist einfach der Zeitpunkt unpassend. Respektieren Sie die Grenzen Ihres Kindes, denn die Übungen sollen Freude bereiten und eine positive Erfahrung sein, um die Selbstwahrnehmung zu stärken.

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