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Ratgeber · Kindergarten

Oobleck-Experiment: Einfache Anleitung & Lerneffekt für Kinder

Für das Oobleck-Experiment mischen Sie zwei Tassen Maisstärke mit einer Tasse Wasser. Empfohlen wird der Versuch für Kinder ab etwa sechs Jahren. Die...

18 Min. Lesezeit Aktualisiert am 23.10.2026
Oobleck-Experiment: Einfache Anleitung & Lerneffekt für Kinder
Praxisnah geplantWissen, Produktauswahl und Beratung sinnvoll verbinden
Mit einer einfachen Mischung und wenigen Handgriffen bereiten Sie das Experiment zu Hause oder in einer Einrichtung vor.
Beobachten Sie gemeinsam, wie sich die Masse bei langsamen und schnellen Bewegungen unterschiedlich verhält.
Die Altersempfehlung hilft Ihnen einzuschätzen, wie Sie das Entdecken begleiten und an die Kinder anpassen.

Für das Oobleck-Experiment mischen Sie zwei Tassen Maisstärke mit einer Tasse Wasser. Empfohlen wird der Versuch für Kinder ab etwa sechs Jahren. Die ungewöhnliche Mischung lädt dazu ein, gemeinsam zu entdecken: Kinder können beobachten, ausprobieren und beschreiben, wie sich ihre Bewegungen auf die Masse auswirken.

Damit das Experiment gut in den Familien- oder Kita-Alltag passt, hilft eine kurze Vorbereitung. Überlegen Sie, wo die Kinder arbeiten, wie Sie den Versuch begleiten und welche Fragen Sie gemeinsam erkunden möchten. Ein guter Einstieg ist der Vergleich: Was geschieht bei vorsichtiger Bewegung, und was verändert sich beim kräftigen Drücken? So werden aus dem Spielen konkrete Beobachtungen.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie die Zutaten mischen und die Konsistenz anpassen. Dazu kommen Ideen für passende Versuche, Hinweise zur Alterseinschätzung und praktische Tipps fürs Aufräumen. So bereiten Sie das Oobleck-Experiment übersichtlich vor und geben den Kindern Raum für eigene Entdeckungen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Mit einer einfachen Mischung und wenigen Handgriffen bereiten Sie das Experiment zu Hause oder in einer Einrichtung vor.
  • Beobachten Sie gemeinsam, wie sich die Masse bei langsamen und schnellen Bewegungen unterschiedlich verhält.
  • Die Altersempfehlung hilft Ihnen einzuschätzen, wie Sie das Entdecken begleiten und an die Kinder anpassen.
  • Mit einer passenden Unterlage und der richtigen Entsorgung bleibt das Aufräumen überschaubar.
  • Planen Sie den Versuch so, dass Kinder selbst beobachten, ausprobieren und ihre Eindrücke teilen können.

Aussprache und Herkunft des Namens Oobleck

Sprechen Sie den Namen zunächst vor und ordnen Sie ihn dann literarisch ein. So lernen Kinder Aussprache, Schreibweise und Ursprung als unterschiedliche Informationen kennen.

Aussprache des Namens Oobleck

Sprechen Sie „Oobleck“ wie „Ublek“ aus und lassen Sie die Kinder den Namen nachsprechen. Betonen Sie nicht jeden Buchstaben einzeln: Die englische Schreibweise klingt anders, als sie aussieht. Machen Sie den Unterschied auf einem Zettel sichtbar, indem Sie „Oobleck“ aufschreiben und daneben „Ublek“ vorsprechen. So können Kinder beides direkt einander zuordnen.

Herkunft des Namens Oobleck

Ordnen Sie den Namen dem Kinderbuch „Bartholomew and the Oobleck“ von Dr. Seuss zu. Das Buch erschien 1949; aus diesem Titel stammt die Bezeichnung Oobleck. Halten Sie beim Erklären Autor, Buchtitel und Erscheinungsjahr zusammen. So wird deutlich, dass Oobleck nicht der Name einer Zutat ist, sondern aus einem literarischen Titel übernommen wurde.

  1. Schreiben Sie „Oobleck“ gut lesbar auf einen Zettel und legen Sie ihn vor dem Experiment neben die Schüssel. Lesen Sie den Namen zunächst so vor, wie er geschrieben steht, und sprechen Sie dann die Aussprache „Ublek“ deutlich aus. So sehen die Kinder die Schreibweise und hören zugleich, wie der Name klingt.
  2. Bitten Sie die Kinder, gemeinsam „Ublek“ nachzusprechen, während Sie auf das geschriebene Wort „Oobleck“ zeigen. Fragen Sie anschließend, ob Klang und Schrift gleich aussehen. Dieser direkte Vergleich macht die ungewöhnliche englische Schreibweise verständlich, ohne einzelne Buchstaben falsch zuzuordnen.
  3. Nennen Sie anschließend Dr. Seuss und den Buchtitel „Bartholomew and the Oobleck“. Lesen Sie den Titel langsam vor und zeigen Sie auf das letzte Wort. So erkennen die Kinder, wo die Bezeichnung Oobleck vorkommt. Halten Sie die Erklärung knapp und unterscheiden Sie den Buchtitel von den Zutaten des Experiments.
  4. Ergänzen Sie das Erscheinungsjahr 1949. Sagen Sie zum Beispiel: „Der Name kommt aus einem Kinderbuch von Dr. Seuss, das 1949 erschien.“ Schreiben Sie die Jahreszahl neben den Buchtitel. Kinder können so Autor, Titel und Jahr als zusammengehörige Informationen betrachten.
  5. Lassen Sie die Gruppe die drei Angaben ordnen: Dr. Seuss, „Bartholomew and the Oobleck“ und 1949. Fragen Sie, welche Angabe den Autor, welche den Buchtitel und welche das Erscheinungsjahr nennt. Diese Zuordnung festigt die Herkunft des Namens, ohne zusätzliche Angaben zur Geschichte vorauszusetzen.
  6. Kehren Sie vor dem Start noch einmal zum Zettel zurück. Ein Kind kann „Oobleck“ zeigen, ein anderes die Aussprache „Ublek“ vormachen. Fragen Sie danach, woher die Bezeichnung stammt. Die Antwort verbindet den Namen mit dem Kinderbuch von Dr. Seuss und dessen Erscheinungsjahr 1949.

Herstellung von Oobleck aus Maisstärke und Wasser

Mischen Sie zwei Teile Maisstärke mit einem Teil Wasser. Für eine einfache Portion nehmen Sie zwei Tassen Maisstärke und eine Tasse Wasser. So bereiten Sie Oobleck Schritt für Schritt zu.

Maisstärke und Wasser verwenden

Geben Sie zuerst die Maisstärke in eine Schüssel und fügen Sie nach und nach Wasser hinzu. Rühren Sie langsam, damit sich die Zutaten gleichmäßig vermengen. Die Stärke löst sich nicht im Wasser auf, sondern bildet eine Suspension. Verwenden Sie zum Abmessen für beide Zutaten dieselbe Tasse.

  1. Stellen Sie eine ausreichend große Schüssel, einen Löffel und eine Tasse bereit. In einer geräumigen Schüssel können Sie rühren, ohne dass die Maisstärke gleich über den Rand fällt.
  2. Messen Sie zwei Tassen Maisstärke ab und geben Sie sie in die Schüssel. Streichen Sie die Oberfläche jeder Tasse glatt, damit Sie die Zutaten im vorgesehenen Verhältnis mischen.
  3. Füllen Sie eine Tasse mit Wasser. Gießen Sie zunächst nur einen Teil davon zur Stärke und verrühren Sie beides. So können Sie beobachten, wie sich das Wasser um die Stärkekörner legt.
  4. Geben Sie das restliche Wasser nach und nach dazu und rühren Sie weiter. Schütten Sie nicht gleich die ganze Tasse hinein. Beim langsamen Vermengen lässt sich die Konsistenz besser beurteilen.

Konsistenz des Ooblecks anpassen

Prüfen Sie die Masse beim Rühren und passen Sie sie an, wenn sie zu dünn oder zu fest wirkt. Mehr Speisestärke macht Oobleck fester. Rühren Sie nach jeder kleinen Zugabe gründlich, statt mehrere Änderungen auf einmal vorzunehmen. Die Mischung sollte dickflüssig wirken und sich trotzdem bewegen lassen.

  1. Heben Sie den Löffel langsam aus der Schüssel. Fließt die Masse zäh zurück, können Sie sie mit den Händen oder dem Löffel weiter testen.
  2. Ist das Oobleck zu flüssig, geben Sie etwas Maisstärke hinzu und rühren Sie erneut. Prüfen Sie die Konsistenz nach jeder Zugabe, damit die Masse nicht zu fest wird.
  3. Ist die Mischung zu fest und lässt sich kaum bewegen, geben Sie vorsichtig Wasser hinzu. Rühren Sie es gründlich unter, bevor Sie die Konsistenz erneut beurteilen.
  4. Wenn Sie Farbe hinzufügen möchten, mischen Sie Lebensmittelfarbe unter. Für eine farbige Portion werden 1 bis 2 Teelöffel empfohlen. Rühren Sie die Farbe ein, bevor Sie die Konsistenz abschließend prüfen.
  5. Testen Sie die fertige Masse zunächst mit einer langsamen Bewegung, dann mit kräftigem Druck. Bei langsamer Bewegung sollte sie fließen, unter starkem Druck fühlt sie sich fester an. Nutzen Sie diesen Wechsel als praktische Probe für Ihr selbst angerührtes Oobleck.

Altersempfehlung

Die Autorin empfiehlt das Experiment für Kinder ab etwa sechs Jahren. Die genannte Altersspanne reicht von 6 bis 99 Jahren.

  1. Orientieren Sie sich zunächst an der Empfehlung ab etwa sechs Jahren. Die Angabe 6 bis 99 Jahre beschreibt eine breite Altersspanne. Sie ersetzt nicht den Blick auf das einzelne Kind. Überlegen Sie vor dem Start, ob Ihr Kind Anweisungen zur Mischung und zum Umgang damit aufnehmen kann. Erklären Sie den Ablauf kurz und konkret.
  2. Gestalten Sie die Aufgabe für ein Kind ab sechs Jahren übersichtlich. Zeigen Sie vor dem Start die Schüssel und die fertige Masse. Teilen Sie den Versuch in einfache Schritte: beobachten, langsam berühren und anschließend vorsichtig drücken. So kann das Kind die Unterschiede selbst erkunden. Lassen Sie Zeit für eigene Fragen und Beobachtungen.
  3. Begleiten Sie jüngere Kinder besonders aufmerksam, wenn sie das Material erkunden. Die Empfehlung ab etwa sechs Jahren ist keine starre Grenze. Ein Erwachsener kann vormachen, wie eine Hand langsam in die Masse eintaucht. Beobachten Sie dabei, ob das Kind die Anleitung versteht und sich auf die ungewohnte Konsistenz einlassen möchte.
  4. Bieten Sie älteren Kindern mehr Raum für eigene Beobachtungen. Ein Schulkind kann zum Beispiel beschreiben, wie sich langsames Bewegen vom kräftigen Drücken unterscheidet. Fragen Sie nach sichtbaren Veränderungen, statt die Erklärung sofort vorzugeben. So wird aus dem sinnlichen Spiel eine kleine Untersuchung. Die Altersangabe bis 99 Jahre lädt auch Erwachsene zum Mitmachen ein.
  5. Planen Sie das Experiment in der Kita oder Familie so, dass jedes Kind teilnehmen kann. Erklären Sie der Gruppe zunächst, welche Möglichkeiten es gibt. Ein Kind kann rühren, ein anderes beobachten oder seine Eindrücke beschreiben. So können alle mitmachen, auch wenn nicht jedes Kind die Masse berühren möchte.
  6. Respektieren Sie es, wenn ein Kind die Masse zunächst nicht berühren möchte. Beginnen Sie mit einer Beobachtung aus etwas Abstand. Zeigen Sie zum Beispiel, wie die Masse in der Schüssel liegt und auf Bewegung reagiert. Laden Sie das Kind später ohne Druck erneut ein. Die Empfehlung ab etwa sechs Jahren hilft bei der Vorbereitung, ist aber kein Grund, ein Kind zum Mitmachen zu drängen.

Aufräumen und Schutz vor Verschmutzung

Planen Sie auch das Aufräumen ein. Oobleck gehört nicht in den Ausguss: Die Stärke kann sich ablagern und den Abfluss verstopfen. Lassen Sie Reste zunächst trocknen und entsorgen Sie die feste Masse im Müll.

  1. Schützen Sie den Spielbereich vor dem Start mit einer abwischbaren Unterlage. Stellen Sie Schüssel und Löffel darauf, nicht direkt auf einen Teppich oder ein Polstermöbel. Legen Sie auch ein Tuch zum Abwischen bereit. So bleiben Tropfen und Kleckse auf einer begrenzten Fläche.
  2. Lassen Sie die Masse beim Spielen möglichst in der Schüssel. Wenn Kinder Oobleck mit den Händen untersuchen, lassen Sie sie über der Unterlage arbeiten. Stellen Sie die Schüssel nach jeder Erkundungsrunde wieder ab. So landet weniger Masse auf Tischkanten, Stühlen und dem Boden.
  3. Sammeln Sie nach dem Spielen größere Reste zunächst mit einem Löffel oder Stück Karton auf. Geben Sie die Masse in einen Behälter und lassen Sie sie dort trocknen. Schütten Sie flüssiges Oobleck weder ins Spülbecken noch in einen anderen Ausguss.
  4. Lassen Sie übrig gebliebenes Oobleck an der Luft trocknen. Erst wenn die Masse fest und trocken ist, gehört sie in den Müll. Feuchte Maisstärke kann im Abfluss verklumpen und ihn verstopfen. Warten Sie mit der Entsorgung, bis keine weichen oder flüssigen Reste mehr vorhanden sind.
  5. Kehren Sie getrocknete Krümel von der Unterlage zusammen oder saugen Sie sie auf. Prüfen Sie danach den Bereich neben der Schüssel, denn beim Umfüllen können kleine Stücke auf den Boden fallen. Nehmen Sie feste Reste auch von der Tischfläche zuerst auf und wischen Sie sie erst anschließend feucht ab.
  6. Entfernen Sie feste Oobleck-Reste, bevor Sie die Unterlage und die Arbeitsflächen abwischen. So werden trockene Stücke durch Wasser nicht wieder zu einer schmierigen Masse. Reinigen Sie auch den Schüsselrand und den Löffel, damit keine Stärke bis zum nächsten Gebrauch antrocknet.
  7. Beziehen Sie die Kinder in die letzte Aufräumrunde ein. Ein Kind kann die Schüssel halten, während ein Erwachsener größere Reste herausnimmt. Ein anderes kann getrocknete Krümel mit einem Besen aufnehmen. Achten Sie darauf, dass keine flüssigen Reste über das Spülbecken entsorgt werden.

Für die Entsorgung ist die Reihenfolge wichtig: Lassen Sie das Oobleck zuerst trocknen und werfen Sie es erst weg, wenn es fest und trocken ist. So gelangt keine feuchte Masse in den Abfluss und kann diesen verstopfen. Schütten Sie die Masse auch beim Leeren des Behälters nicht in den Ausguss. Warten Sie, bis sie vollständig getrocknet ist, und geben Sie sie dann in den Müll. Trennen Sie diesen Schritt vom Abwaschen der Schüssel.

Kehren Sie trockene Reste, die beim Aufnehmen oder Entsorgen auf der Unterlage zurückbleiben, zusammen oder saugen Sie sie auf. Prüfen Sie auch die Fläche rund um den Arbeitsbereich. Flüssige oder feuchte Masse gehört weiterhin nicht in den Ausguss, sondern muss erst trocknen. Halten Sie die Reihenfolge auch bei kleinen Resten ein: erst trocknen lassen, dann die feste Masse im Müll entsorgen und zuletzt die trockenen Krümel aufnehmen.

Oobleck-Experiment: Einfache Anleitung & Lerneffekt für Kinder

Experimente mit Oobleck

Mit drei einfachen Versuchen entdecken Kinder, wie Druck und Bewegung die Masse verändern. Vergleichen Sie langsame Bewegungen mit kräftigem Drücken und lassen Sie die Kinder ihre Beobachtungen beschreiben.

Maisstärke und Wasser erhalten Sie in deutschen Supermärkten. Einen festen Gesamtpreis kann ich nicht nennen, denn er hängt vom Einkaufspreis und der verwendeten Menge an Stärke und Wasser ab.

  1. Erklären Sie das Verhalten mit einem Vergleich. Sagen Sie: „Bei sanfter Bewegung fließt die Masse. Bei schnellem Druck wird sie fest.“ Oobleck besteht aus Stärkekörnern, zwischen denen Wasser liegt. Bei ruhiger Bewegung können die Körner aneinander vorbeigleiten. Starker Druck presst sie zusammen. Erklären Sie diesen Zusammenhang, bevor die Kinder selbst testen.
  2. Lassen Sie eine Hand langsam eintauchen. Bitten Sie ein Kind, die Finger ruhig in die Schüssel zu senken. Die Hand kann sich in die Masse bewegen. Fragen Sie anschließend: „Was spürst du, wenn du langsam bleibst?“ Das Kind kann beobachten, wie die Masse nachgibt und sich um die Finger legt.
  3. Vergleichen Sie langsames und schnelles Rühren. Führen Sie einen Löffel zuerst langsam durch das Oobleck. Die Masse bewegt sich dabei wie eine dicke Flüssigkeit. Rühren Sie anschließend schnell: Der Widerstand nimmt zu, und die Mischung fühlt sich fester an. Fragen Sie, bei welcher Bewegung der Unterschied am größten ist.
  4. Formen Sie eine Kugel aus der Masse. Nehmen Sie etwas Oobleck in die Hand und rollen Sie es zügig zwischen den Handflächen. Solange Sie die Hände bewegen, bleibt die Kugel geformt. Halten Sie dann an und beobachten Sie, wie sie wieder zerfließt. So erleben Kinder den Wechsel zwischen Bewegung und Ruhe direkt.
  5. Prüfen Sie den Druck mit der Faust. Drücken Sie die Masse kräftig zusammen oder klopfen Sie kurz darauf. Solange Kraft einwirkt, fühlt sie sich fester an. Lassen Sie anschließend locker und beobachten Sie, wie das Oobleck wieder fließt. Achten Sie darauf, dass die Masse in der Schüssel bleibt.
  6. Färben Sie eine Portion für einen Vergleich. Rühren Sie Lebensmittelfarbe unter und stellen Sie eine ungefärbte Portion daneben. Testen Sie bei beiden dieselbe Bewegung, zum Beispiel langsames Ziehen mit einem Löffel. So können die Kinder Farbe und Verhalten getrennt beobachten, statt zwei Veränderungen zugleich zu vergleichen.
  7. Lassen Sie die Kinder ihre Beobachtungen formulieren. Fragen Sie nach konkreten Eindrücken: „Wann lief die Masse durch deine Finger?“ oder „Was geschah beim schnellen Drücken?“ Wiederholen Sie den Versuch anschließend mit einer anderen Bewegung. So können die Kinder ihre Vermutung mit dem sichtbaren Ergebnis vergleichen.

Entscheidend ist, wie stark die Masse gerade beansprucht wird: Bei langsamer Bewegung bleibt Oobleck flüssig, bei einem plötzlichen kräftigen Impuls wird es vorübergehend fest. Lässt die Kraft nach, fließt es wieder.

Kigata: Kita-Möbel

Kigata unterstützt Kitas bei der Auswahl passender Kita-Möbel und pädagogischen Spielzeugs. Für einen Experimentierbereich sind im Alltag vor allem gut nutzbare Arbeitsflächen und passende Aufbewahrungsmöglichkeiten wichtig. So lassen sich Materialien für gemeinsame Versuche übersichtlich bereitstellen und nach dem Spielen verstauen.

Spielplatzgeräte können Bewegungsangebote im Außenbereich ergänzen. Welche Ausstattung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie Ihre Einrichtung ihre Räume und Spielbereiche nutzt. Kigata bietet außerdem Krippenwagen für den Alltag in Kitas und anderen Tageseinrichtungen an.

Wenn Sie die Ausstattung Ihrer Kita planen oder ergänzen möchten, nehmen Sie Kontakt zu Kigata auf.

Aus einer Beobachtung neue Entdeckungen machen

Ein Experiment kann der Anfang einer größeren Entdeckungsreise sein. Greifen Sie die Fragen der Kinder auf und lassen Sie sie eigene Vermutungen entwickeln. Das Oobleck-Experiment zeigt besonders anschaulich, wie spannend genaues Beobachten sein kann: Eine kleine Veränderung der Bewegung verändert das Erleben der Masse. Diese Neugier lässt sich in weitere gemeinsame Spiel- und Lernideen mitnehmen.

Für Kitas lohnt es sich, darauf zu achten, wie die Räume solche Erfahrungen im Alltag ermöglichen. Eine gut nutzbare Umgebung unterstützt Kinder dabei, Materialien auszuprobieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und eigene Ideen weiterzuentwickeln. Überlegen Sie, welche Bereiche Ihrer Einrichtung sich dafür bereits eignen und wo eine andere Ausstattung den Alltag sinnvoll ergänzen könnte.

Entdecken Sie Kigata und passende Möglichkeiten für Ihre Einrichtung. Mit einer durchdachten Umgebung schaffen Sie Raum für Fragen, gemeinsames Ausprobieren und immer neue Entdeckungen.

Häufige Fragen zum Oobleck-Experiment

Für welches Alter ist Oobleck geeignet?

Die Altersempfehlung beginnt bei etwa sechs Jahren und reicht bis 99 Jahre. Für jüngere Kinder können Sie das Experiment gemeinsam vorbereiten und die Handlungen eng begleiten. Ein Kind kann zum Beispiel zunächst nur beobachten, während ein Erwachsener die Masse bewegt. Entscheidend ist, dass die Kinder verstehen, wie sie das Material erkunden können, und sich mit der ungewohnten Konsistenz wohlfühlen.

Was ist denn so besonders an Oobleck?

Oobleck reagiert spürbar auf die Art der Bewegung. Bei sanfter Bewegung fließt es, bei kräftigem Druck fühlt es sich fest an. Kinder erleben diesen Wechsel direkt mit den Händen, statt nur davon zu hören. Der Vergleich zwischen langsamem Eintauchen und schnellem Drücken macht den Unterschied besonders deutlich und regt dazu an, eigene Beobachtungen zu formulieren.

Wie kommt es zu den Eigenschaften?

Die wechselnde Konsistenz entsteht durch das Zusammenspiel von Wasser und Stärkepartikeln. Zwischen den Körnern wirkt Wasser wie ein Schmiermittel und ermöglicht ihnen, aneinander vorbeizugleiten. Bei plötzlichem starkem Druck werden die Partikel zusammengedrückt und die Masse erscheint fest. Lässt der Druck nach, kann sie wieder fließen. Lassen Sie die Kinder den Wechsel mit ruhigem Streichen und kräftigem Drücken vergleichen.

Was ist Oobleck und warum verhält es sich wie eine nicht-newtonsche Flüssigkeit?

Oobleck ist eine Mischung aus Stärke und Wasser, deren Fließverhalten sich je nach Belastung verändert. Bei einer newtonschen Flüssigkeit wie Öl bleibt die Viskosität unabhängig von der Belastung gleich. Oobleck verhält sich anders: Schnelle Bewegung oder starker Druck machen es vorübergehend fester. Die Mischung veranschaulicht so unterschiedliche Arten, wie Flüssigkeiten auf Bewegung reagieren.

Welche Zutaten und Mengen braucht man für ein Oobleck-Experiment?

Sie benötigen Maisstärke und Wasser. Für die beschriebene Rezeptur verwenden Sie zwei Tassen Maisstärke und eine Tasse Wasser. Nehmen Sie für beide Zutaten dieselbe Tasse, damit das Verhältnis stimmt. Eine Schüssel und ein Löffel erleichtern das Vermengen. Helfen Kinder mit, können sie die Zutaten abmessen und beobachten, wie sich die Mischung beim Rühren verändert.

Welches Verhältnis von Speisestärke zu Wasser funktioniert am besten?

Als Ausgangspunkt dient ein Verhältnis von zwei Teilen Speisestärke zu einem Teil Wasser. Geben Sie das Wasser schrittweise hinzu, damit Sie die Konsistenz beim Mischen beobachten können. Wirkt die Masse zu dünn, macht zusätzliche Stärke sie fester. Ist sie zu fest, hilft eine vorsichtige Zugabe von Wasser. Rühren Sie nach jeder Anpassung erneut, bevor Sie die Mischung weiter verändern.

Welche Experimente und Beobachtungen kann man mit Oobleck durchführen?

Vergleichen Sie, wie Oobleck auf ruhige und schnelle Bewegungen reagiert. Ziehen Sie einen Löffel langsam durch die Masse und bewegen Sie ihn danach zügig. Formen Sie anschließend eine Kugel zwischen den Händen und beobachten Sie, was geschieht, wenn Sie aufhören. Fragen Sie die Kinder, bei welcher Bewegung der Widerstand am stärksten ist. So üben sie, Beobachtungen zu beschreiben und miteinander zu vergleichen.

Für welches Alter und welche Schulstufen eignet sich das Oobleck-Experiment?

Als Orientierung gilt die Empfehlung ab etwa sechs Jahren; die angegebene Altersspanne reicht bis 99 Jahre. In einer Lerngruppe können Sie die Aufgabe unterschiedlich gestalten: Jüngere Kinder beschreiben, was sie fühlen und sehen, während ältere Beobachtungen vergleichen und begründen. Entscheidend ist nicht allein die Klassenstufe, sondern ob die Kinder den Versuchsschritten folgen und ihre Eindrücke in Worte fassen können.

Artikel von

Kigata

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